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Feiertage

Feiertage im November haben eine lange Tradition und daraus sind viele Bräuche entstanden

Gerade der Monat November steht voll und ganz im Zeichen der Trauer. Auch das Wetter sollte man meinen, passt sich der Jahreszeit entsprechend etwas an. Die Blätter fallen von den Bäumen und die Landschaft hüllt sich langsam in eine winterliche Atmosphäre. Trübsal muss man deswegen allerdings nicht blasen. Vielmehr nutzt man die Zeit, um wenigstens einmal im Jahr die innere Ruhe wiederzufinden. Sich zurücklehnen und auf das Vergangene zurückschauen. Sich erinnern, was man alles erlebt hat. Außerdem wird an bestimmten Gedenktagen auch an die Verstorbenen gedacht. Es beginnt die Zeit der Besinnung und Stille. Folglich redet man bei den Feiertagen im November von „stillen Gedenktagen“. Wer sich mit dieser Thematik nicht weiter beschäftigt, der weiß mitunter gar nicht, um welche Tage es sich dabei handelt. Ein bedeutender Feiertag im Kirchenjahr ist der Allerheiligentag . Er macht den Anfang. Traditionell wird dieser Tag immer am 1. November eines Kalenderjahres begangen. Er ist den Heiligen und Seelen gewidmet. Bereits seit dem 9. Jahrhundert hält man an dieser Zeremonie fest. Ein alter Volksglaube sagt, wenn Punkt zwölf Uhr die Glocken läuten, dann kehren die armen Seelen wieder dahin zurück, wo sie einst als Mensch ihr Dasein verbracht haben. Ihnen blieb nur diese eine Nacht. Am nächsten Morgen, am Allerseelen , mussten sie wieder ins Fegefeuer zurück. Die Gläubigen legten einen sogenannten Reiseproviant auf die Gräber nieder. Damit wollten die Hinterbliebenen signalisieren, dass sie die Verstorbenen nicht vergessen haben, und boten auf diese Art und Weise ihre Unterstützung an. Obwohl die Bevölkerung selbst nicht viel zu essen hatte. Dennoch wurden gerade an diesem Tag kostbare Beigaben an die letzte Ruhestätte gebracht. Wein, Brot oder Gemüse befanden sich meistens darunter. Die Stimmung war kühl und von Traurigkeit geprägt. Die Gefühlslage passte sich eben den äußeren Bedingungen an. Der November wurde damals auch als Nebelmonat bezeichnet. Außerdem wurde in dieser Phase ein lautes und klagendes Gekrächze von Krähen vernommen. Einem Aberglauben zufolge hieß es, wenn sich die Krähen auf den Boden niederließen, dann würde das Glück bringen. Gesundheit und Reichtum wären nun nicht mehr weit. Ist einer Ihrer Angehörigen verstorben, kann der Einsatz einer Trauerkarte dabei helfen, den Verlust zu verkraften. Alles weitere finden Sie hier auf unserer Homepage.

Die Geburt der Bauernregeln

Vor allem für die Bauern spielte das Wetter eine außerordentlich wichtige Rolle. Mitunter ging es bei den Niederschlägen recht launenhaft zur Sache. Aufgrund der zahlreichen Beobachtungen sind daraus viele Bauernregeln entstanden. Hier einmal ein Beispiel. „Je mehr Schnee im November fällt, umso fruchtbringender wird das Feld.“ Vielleicht haben sie schon einmal etwas vom Martinstag gehört.

Dieser Tag wird eigentlich als Zahltag für die Knechte und Mägde in Verbindung gebracht. Offiziell ging damals das Pachtjahr zu Ende. Dem Brauchtum nach wurden gesellige Feste abgehalten. In den Wirtshäusern gab es Speis und Trank. Natürlich durfte die Martinsgans nicht fehlen. Auch Martinsfeuer wurden entfacht. Dabei schwärzten sich die Beteiligten die Gesichter und tanzten um das Feuer. Der Martinstag wird immer am 11. November abgehalten. Zu den Feiertagen im November gehört außerdem der Buß- und Bettag. Der Buß- und Bettag wurde von der evangelischen Kirche ins Leben gerufen. Traditionell findet der Feiertag stets an einem Mittwoch vor dem Ewigkeitssonntag statt. Um sich das Ereignis besser einprägen zu können, hilft vielleicht eine kleine Gedächtnisbrücke weiter. Der Buß- und Bettag wird also immer elf Tage vor dem ersten Adventssonntag begangen. Vordergründig steht bei diesem Festakt die Gesinnungsänderung zu Gott im Mittelpunkt. Heute wird nur in Sachsen der Buß- und Bettag als gesetzlicher Feiertag anerkannt.

Man gedenkt im Stillen

Mit dem Totensonntag wurde ein weiterer Gedenktag für die Verstorbenen eingeführt. In der evangelischen Kirche wird vom Ewigkeitssonntag gesprochen. Schon seit langer Zeit fällt der Totensonntag immer auf den letzten Sonntag vor dem ersten Advent. Die evangelischen Landeskirchen Gedenken der vielen gefallenen Soldaten der Befreiungskriege. Das Totengedenken wurde durch den König Friedrich Wilhelm III. von Preußen eingeführt. Im Zeichen der Trauer steht auch der Volkstrauertag. Dieser Gedenktag wurde offiziell vom Staat einberufen. Vorrangig ist er den Opfern gewidmet, die durch Gewaltherrschaft und Krieg ihr Leben verloren haben. Eins haben alle Feiertage im November gemeinsam. Man gedenkt in Stillen der Verstorbenen. Dabei werden die Gräber besucht und entsprechend geschmückt. In den Friedhofskapellen finden Gottesdienste und Messen statt.
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