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Rechtliches

Rechtliches ist ein wichtiger Bestandteil bei einem Trauerfall und sollte genügend Aufmerksamkeit bekommen

Ein Todesfall ist immer ein tiefer Einschnitt im Leben. Zudem wird dieses Ereignis mit Trauer, Hilflosigkeit und Leere in Verbindung gebracht. Folglich schieben die Meisten von uns diese Tatsache lieber beiseite. Allerdings ist der Tod stets ein Bestandteil unseres Lebens und allgegenwärtig. Auch wenn man sich nicht gern mit dieser Thematik auseinandersetzt, sollte man sich mit gewissen Vorkehrungen gezielt beschäftigen. Gesetztenfalls der tragische Umstand tritt plötzlich ein. Was also tun? Auf was müssen die Angehörigen achten? Welcher Schritt steht an erster Stelle? Wie soll der Verstorbene beerdigt werden? Gibt es schon eine letzte Ruhestätte? Solche Fragen und noch einige mehr werden automatisch auf die Hinterbliebenen zukommen. Fachleute empfehlen, gerade in diesem Bereich entsprechend vorzusorgen. Werden zeitnah Formalitäten bezüglich eines Trauerfalls festgehalten, dann können sich die Familienmitglieder oder Lebenspartner des Verstorbenen gezielt darauf einstellen. Vor allem die rechtlichen Aspekte werden in diesem Fall oftmals unterschätzt. Logisch, denn in diesem Ausnahmezustand fällt es schwer, einen klaren Gedanken zu fassen. Da kann man auch schnell mal den Überblick verlieren. Jedoch kann der Tod überall und jederzeit eintreten. Ereignet sich der Todesfall Zuhause, dann muss der Angehörige des Verstorbenen zuerst den Hausarzt benachrichtigen. Der Mediziner führt eine sogenannte Leichenschau durch und dokumentiert anschließend die natürliche Todesursache. Erst danach wird ein Totenschein ausgestellt. Treten allerdings bei der Todesursache Unklarheiten auf, dann wird die zuständige Behörde eingeschaltet. Das ist der Fall, wenn beispielsweise ein Selbstmord oder ein kriminelles Delikt zum Tode geführt hat. Bei dieser Sachlage wird selbstverständlich die Polizei informiert. Gibt es keine Zweifel an der Todesursache, dann wird ein Bestattungsinstitut gerufen. Viele Menschen haben bereits vorgesorgt und sind schon in früheren Zeiten mit einem Bestattungsunternehmen Kontakt getreten. Falls nicht, dann beauftragen Sie eins nach Ihrer Wahl. In einem Privathaushalt ist man bestrebt, den Verstorbenen relativ zeitnah abholen zu lassen. Nach eingetreten Tod liegt die Frist bei ungefähr 24 Stunden und ein wenig drüber. Es ist gesetzlich allerdings vorgeschrieben, dass der Tote innerhalb von 36 Stunden in eine Leichenhalle überführt werden muss.

Es müssen einige Dinge erledigt werden

Nun müssen die Hinterbliebenen aktiv werden. Spätestens am dritten Werktag nach der Feststellung des Todes ist der Gang zum zuständigen Standesamt, wo sich der Sterbefall ereignete, unausweichlich. Bei dieser Behörde wird die Beantragung der

Sterbeurkunde vorgenommen. Dazu werden der Totenschein, Personalausweis des Toten sowie die Geburtsurkunde benötigt. War der Verstorbene verheiratet, dann ist die Eheurkunde ebenfalls erforderlich. Bei geschiedenen Lebensverhältnissen ist das Scheidungsurteil zur weiteren Bearbeitung unabdingbar. Sind die Unterlagen komplett, dann werden gleich mehrere Sterbeurkunden vom Standesbeamten angefertigt. Dieser Vorgang ist notwendig, weil die Dokumente in mehrere Richtungen eingesetzt werden. Unter anderem wird die Sterbeurkunde zur Abmeldung verwendet. Entweder bei der Rentenkasse, Krankenversicherung oder zur Kontoauflösung. Selbst bei Kündigungen von diversen Versicherungen und Nachlassangelegenheiten wird eine Sterbeurkunde gebraucht. Neben den behördlichen Formalitäten muss im gleichen Atemzug die Bestattung organisiert werden. Mitunter eine echt anstrengende Prozedur. Je nach Gefühlslage passieren diese Vorgänge wie im Rausch. Allerdings lenken diese Tätigkeiten auch ein wenig vom eigentlichen Trauerprozess ab. Fühlt man sich mit den Punkten überfordert, dann kann man den Ablauf komplett einem Bestattungsunternehmen übergeben. Schließlich müssen doch einige Dinge erledigt werden.

Schaffen Sie Klarheit

Wer redet schon gern über seinen eigenen Tod? Allerdings kann man bereits zu Lebzeiten in diesem sensiblen Bereich für Klarheit sorgen. Dafür wurde vor einiger Zeit eine Bestattungsverfügung ins Leben gerufen. In diesem Dokument geht es hauptsächlich um die Ausrichtungsart einer Trauerfeier. Mit diesem Arrangement stellen Sie die Weichen. Sie beauftragen ein Bestattungsinstitut Ihres Vertrauens und alle Einzelheiten werden schriftlich festgehalten. Vordergründig geht es, um die Art der Bestattung, die Gestaltung des Grabes, die Trauerrede und den feierlichen Rahmen. Mit dieser Gangart trägt man zu einer vereinfachten Entscheidungsfindung bei. Ein wertvoller Aspekt, gerade für die Hinterbliebenen. Auch eine Sterbegeldversicherung kann eine weitere Option sein. Bei einem Todesfall wäre mit dieser Maßnahme eine ideale Absicherung eingeleitet. Denn die Bestattungskosten fallen unter Umständen recht hoch aus. Zu den rechtlichen Angelegenheiten gehört ebenso ein Testament. Vor allem, wenn mehrere Erben vorhanden sind, kann dieses Dokument von Anfang an ein klares Statement setzen. Es besteht die Möglichkeit, das Testament handschriftlich oder durch einen Notar erstellen zu lassen. Bei einem größeren Vermögen ist dieses Schriftwerk eine enorme Erleichterung für alle Beteiligten. Wie Sie sehen, ist die rechtliche Seite ein äußerst wichtiger Bestandteil bei einem Trauerfall.
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