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Testament

Testament vermeidet Streitigkeiten zwischen Angehörigen und sorgt im Vorfeld zugleich für Klarheit über das Vermögen

Das Wort Testament stammt aus der lateinischen Sprache. Die lateinische Bezeichnung Testamentum wird quasi von testari abgeleitet und bedeutet nichts anderes, wie „bezeugen“. Letztendlich dreht es sich bei einem Testament darum, dass der „letzte Wille“ schriftlich festgehalten wird. Liegt keine Verfügung von Todes wegen vor, dann greift die gesetzliche Erbfolge . Viele Menschen tun sich bei dieser Thematik ziemlich schwer. Doch eine frühzeitige Reglung in Form eines Testaments kann für Klarheit über das gesamte Vermögen sorgen. Wurde zu Lebzeiten auf diese Maßnahme verzichtet, dann kann dieses Versäumnis unter Umständen zu Streitigkeiten unter den Angehörigen führen. Möchten Sie einzig und allein über Ihr Vermögen bestimmen, dann erstellen Sie entweder ein privates Testament oder ein notarielles Testament. Das private Testament wird handschriftlich erstellt. Sie sind bei dieser Machart an keinen festen Termin oder Ort gebunden. Darüber hinaus müssen auch keine Zeugen hinzugezogen werden. Allerdings sind gesetzliche Formvorschriften für die Erstellung des Testaments unabdingbar. Auf keinen Fall darf das Schriftstück mit einer Schreibmaschine abgetippt oder am Computer verfasst werden. Diese Varianten sind nicht rechtswirksam. Haben Sie sich für ein privates Testament entschieden, dann muss es zu hundert Prozent handschriftlich erstellt werden. Sämtliche Bestimmungen müssen eindeutig formuliert sein. Lassen Sie keinen Spielraum für Diskussionen zwischen den Erben und Nicht-Erben. Versehen Sie das Dokument mit einer Überschrift. Vorzugweise sollten Sie sich für „Mein Testament“ entscheiden. Aber auch die Kennzeichnung „Mein letzter Wille“ findet immer wieder Anklang. Vergessen Sie außerdem nicht den Ort und das Datum von der Niederschrift. Achten Sie unbedingt darauf, dass das Testament mit Vor- und Familiennahmen unterschrieben wird. Hält man diese Richtlinie nicht ein, dann wird die Willenserklärung nicht anerkannt. Liegen mehrere Ausführungen vor, dann ist immer nur das zuletzt verfasste Testament rechtswirksam. Auf eine gute Lesbarkeit der Schrift sollte unbedingt geachtet werden. Verwirrende Hieroglyphen sind bei einem Testament fehl am Platz. Wer sich nicht daran hält und ein unleserliches Testament hinterlässt, der riskiert, dass diese Verfügung ebenfalls nicht anerkannt wird. Auch eine Kopie ist empfehlenswert. Möchten Sie nachträglich Ergänzungen zum bereits bestehenden Testament hinzufügen, dann können Sie den Nachtrag entsprechend anbringen. Aber auch hier gilt. Das neue Werk muss mit vollständiger Unterschrift sowie Datum und Ort versehen sein. Halten wir fest, das handschriftliche Testament kann beliebig geändert werden. Es sind keine Zeugen vonnöten und im Zweifelsfall können Sie die Verfügung widerrufen. Bei Unklarheiten ist ein Fachanwalt für Erbrecht immer eine gute Adresse. Haben Sie einen Angehörigen verloren, können Trauerkarten dabei helfen, diesen Verlust besser zu verkraften.

Das sichere Gefühl überzeugt

Wer lieber auf Rechtssicherheit vertraut, der sucht gleich einen Notar auf. Mit einem notariellen Testament sind Sie auf der sicheren Seite. Schließlich führt der Notar mit seinen Klienten eine umfassende Belehrung durch. Zudem sorgt der Beamte dafür, dass das Testament rechtswirksam formuliert wird. In Zusammenarbeit mit dem Erblasser wird entweder mündlich oder schriftlich der letzte Wille verfasst. Später setzt der Notar das Dokument auf, liest es laut vor und reicht es nach der Beurkundung an das Nachlassgericht weiter. Diese Behörde übernimmt folglich die amtliche Verwahrung. Für diese Leistung fallen natürlich entsprechende Notargebühren an. Es besteht außerdem die Möglichkeit, das Testament nochmals zu ändern. Allerdings wird für diesen Arbeitsschritt wieder eine Gebühr erhoben. Sehr viele Menschen vertrauen auf dieses Verfahren, weil das sichere Gefühl überwiegt. Zu Recht, denn somit kann von Anfang an ausgeschlossen werden, dass das Testament verloren geht, in falsche Hände gelangt oder sogar gefälscht wird.

Ehegattentestament regelt ebenfalls den Nachlass

Ehepaare oder eingetragene Lebenspartner vertrauen auf das sogenannte Berliner Testament. Diese Form wird auch Ehegattentestament genannt. Bei dieser gemeinschaftlichen Willenserklärung setzen sich die Partner als Alleinerben ein. Demzufolge wird eine gegenseitige finanzielle Absicherung mit dieser Herangehensweise eingeleitet. Verstirbt das Ehepaar, dann geht das vorhandene Vermögen in die Hände Dritter über. Im Regelfall fällt der Nachlass den Kindern zu. Zu diesem Beitrag rund um das Thema Testament haben wir nur ein paar spezifische Punkte herausgepickt und vorangestellt. Prinzipiell ist der Werdegang um die Materie „Testament“ viel umfangreicher einzustufen. Auf die Aspekte wie Auslegung, Anfechtung, Aufbewahrung oder Sicherung eines Testaments sind wir gar nicht eingegangen. Anhand dieser Komplexität ist ein rechtlicher Rat immer eine empfehlenswerte Alternative. Lassen Sie uns am Schluss noch einen Satz zur Testierfähigkeit sagen. Mithilfe einer Rechtsberatung kann ab Vollendung des 16. Lebensjahrs überhaupt erst ein öffentliches Testament aufgesetzt werden. Ansonsten muss eine Person für ein privates Testament volljährig und unbeschränkt geschäftsfähig sein.
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