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Trauerverse

Textquellen für Trauerverse?

Trauerverse sind ein schönes Stilmittel um Ihrem Kondolenztext eine poetische Note zu verleihen. Denn oftmals finden Trauerverse in kunstvoller Weise die passenden Worte, wenn wir sprachlos sind. In Zeiten des Schmerzes und der Trauer über den Verlust eines geliebten Menschen sind Beileidsbekundungen und tröstende Worte besonders wichtig für die Hinterbliebenen. Es sind die Wörter, die trauernde Menschen benötigen, um wieder neue Kraft zu schöpfen. Dabei können Trauerverse auf ganz vielfältige Weise eingesetzt werden. Im Folgenden geben wir Ihnen Tipps für die Wahl eines Trauerspruchs und stellen Ihnen einige Textbeispiele vor! Im weitesten Sinne versteht man unter Trauerversen einzelne Verszeilen aus literarischen Gesamtwerken, die Abschied, Trauer und Tod als zentrales Thema haben. Hierbei kann es sich um einzelne Verse aus lyrischen, dramatischen und epischen Werken handeln. Ferner können sie religiöse Bezüge herstellen oder weltlicher Natur sein. Demgemäß handelt es sich bei Trauerversen um Bibelsprüche , Trauer Gedichte , Trauersprüche , Lebensweisheiten, Psalmen und Zeilen aus literarischen Gesamtwerken namhafter Autoren. Meist handelt es sich um kurze Passagen, die Platz auf einer Trauerkarte oder Trauerannonce finden. Doch dies bedeutet nicht ausschlaggebend, dass alle Trauerverse kurz gehalten sind, denn es gibt durchaus längere Textausschnitte. Ob man sich letztendlich für eine kurze oder längere Passage entscheidet, ist persönliche Ermessenssache und abhängig vom Anlass und der Verwendung. Sicherlich bieten sich sehr kurze und prägnante Zeilen eher für eine Trauerkranzschleife an, wohingegen ein mehrzeiliger Trauervers sicherlich eine gute Wahl für ein Kondolenzschreiben darstellt.

Die unterschiedlichen Verwendungsmöglichkeiten

Wie bereits erwähnt, offerieren Trauerverse ganz unterschiedliche Verwendungsmöglichkeiten. Häufig werden sie von Angehörigen für Traueranzeigen gewählt. Meist handelt es sich dabei um kurze Gedichte, Sprüche oder Bibelverse, die einerseits die Trauer des Verlustes betonen, aber auch die Dankbarkeit für die gemeinsame Zeit mit dem Verstorbenen zum Ausdruck bringen.

Schlicht und einfach war dein Leben,
treu und fleißig deine Hand.
So vieles hast du uns gegeben,
nun ruhe sanft und habe Dank.


Wählt man wiederum einen Trauervers für eine Trauerkarte, sollte man darauf achten, dass dieser den Hinterbliebenen Trost spendet und Hoffnung macht. Handelt es sich bei der Familie oder dem Verstorbenen um eine gläubige Person bieten sich religiöse Trauerverse an. Bei der Wahl eines weltlichen Trauerspruchs könnte dieser die verbleibende Liebe und Erinnerung zu dem Verstorbenen hervorheben, um Trost zu spenden.

Wenn das Licht erlischt, bleibt die Trauer.
Wenn die Trauer vergeht, bleibt die Erinnerung
.

Ferner werden Trauerverse von Philosophen und Dichtern meist in weltlichen Trauerreden eingebettet, und Bibelverse oder religiöse Text in christlichen Trauerreden. Dabei dienen sie häufig als Einleitung in die Rede oder sind Stilmittel zur Verdeutlichung einer Aussage. Ebenso bieten sich mehrzeilige Trauerverse für Kondolenzschreiben an.

Der Tod ist nicht das Ende,
nicht die Vergänglichkeit,
der Tod ist nur die Wende,
Beginn der Ewigkeit.

Das größte Geheimnis ist das Leben,
das tiefste Geheimnis ist die Ewigkeit,
das schönste Geheimnis ist die Liebe -
ein Geheimnis,
dem selbst der Tod machtlos gegenübersteht.


Da die Trauerverse hinsichtlich der Textlänge variieren, ist sicherlich nicht jeder Sprüche für den gewünschten Verwendungszweck sinnvoll. So bieten sich die kürzeren Trauersprüche für Traueranzeigen, Trauerkarten und Trauerkranzschleifen an. Die längeren Textpassagen sind dagegen eher für Kondolenzschreiben, Trauerreden und Kondolenzbucheinträge angebracht.

In Liebe geboren.
In Liebe gelebt.
In Liebe gestorben.

Die aber am Ziel sind, haben den Frieden.

Auf Erden ein Abschied - Im Herzen für immer.

Begrenzt ist das Leben - unendlich die Erinnerung.

Erinnerungen sind kleine Sterne, die tröstend in das Dunkel unserer Trauer leuchten.

Religiöse Trauerverse

Für gläubige Menschen sind Trauerverse mit religiösen Inhalten besonders tröstlich, da sie Bezug zum Leben nach dem Tod und somit der Hoffnung auf ein Wiedersehen mit den Verstorbenen herstellen. Die Gewissheit der Auferstehung sind zentrale Inhalte des christlichen Glaubens und geben trauernden Hinterbliebenen oftmals den nötigen Halt, den sie in dieser Zeit brauchen. Religiöse Trauerverse findet man in der Bibel als Bibelverse oder in literarischen, religiösen oder philosophischen Werken. Meist stammen besonders beliebte Trauersprüche aus den Lehr- und Weisheitsbüchern des Alten Testaments, hierzu zählen beispielsweis auch die Psalmen und Kohelet.

Und meine Seele spannte
Weit ihre Flügel aus,
flog durch die stillen Lande,
als flöge sie nach Haus.
(*Joseph von Eichendorff*)

Ich bin nicht tot,
ich tausche nur die Räume,
ich leb' in euch
und geh' durch eure Träume.
(*Michelangelo*)

Der Tod ist das Tor zum Licht
am Ende eines mühsam
gewordenen Lebens.
(*Franz von Assisi*)

Als die Schritte kleiner wurden,
die Wege dieser Welt zu groß,
zu fremd, zu steinig,
da schenkte Gott ihr Flügel
und ließ sie fliegen in seine Ewigkeit.

Weltliche Trauerverse

Insbesondere in Werken der Weltliteratur sowie in philosophischen Werken und Gedichtsammlungen findet man eine Vielzahl an weltlichen Trauerversen. Darunter sind namhafte Autoren, Philosophen und Dichter vertreten. Durchsucht man verschiedene Internetdatenbanken nach Zitaten mit dem Schlagwort „Trauer“, entdeckt man schöne Trauersprüche von Heinrich Heine Rainer Maria Rilke, Arthur Schopenhauer, Seneca, Ovid, Josef Eichendorff, Johann Wolfgang von Goethe und Hermann Hesse.

Leuchtende Tage: Nicht weinen, dass sie vorüber. Lächeln, dass sie gewesen. (*Konfuzius*)

Einschlafen dürfen, wenn man müde ist, und seine Last fallen lassen dürfen, die man sehr lange getragen hat, das kann Erlösung sein. (*Hermann Hesse*)

Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern; tot ist nur, wer vergessen wird. (*Immanuel Kant*)

Sprich nicht voller Kummer von meinem Weggehen, sondern schließe deine Augen und Du wirst mich unter euch sehen, jetzt und immer. (*Khalil Gibran*)
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